Minderwertigkeitserleben, chronischen Selbstzweifel, „Imposter“-Syndrom, Selbstabwertung, Versagensängste, Perfektionismus

Minderwertigkeitsgefühle, Selbstzweifel und Selbstabwertung sind keine Beschreibungen, die der Diagnose einer psychischen Erkrankung entsprechen, aber es kann dennoch sinnvoll sein, diese Themen frühzeitig therapeutisch zu bearbeiten.

Wenn Klient*innen mit den oben genannten Schwierigkeiten psychotherapeutische Unterstützung in der Therapie suchen, interessieren wir uns besonders für die innere Dynamik, Überzeugungen und sogenannte Glaubenssätze: Welche Regeln, Denkmuster und Glaubenssätze hat die Klientin / der Klient verinnerlicht, die hinter den Selbstzweifeln und Selbstabwertungen zutage treten und in welchen Situationen sind sie besonders im Vordergrund? Oft lassen sich relativ schnell typische Muster erkennen, die sich als erlernte negative Bewertungsmuster statt objektiver Beschreibungen offenbaren.

Besonders die Systemische und Hypnosystemische Therapie bietet mit ihren kreativen und effektiven Methoden eine große Bandbreite, um mit abwertenden und sehr kritischen inneren Anteilen einen Umgang zu finden.

Das Ziel der Therapie ist nicht, keine Selbstkritik mehr zu üben, sondern dies in angemessenem Maß zu tun, ohne dass die Lebendigkeit, Kreativität und Wünsche für das eigene Leben dadurch eingeschränkt werden.